
Pressearbeit, LinkedIn-Strategie und Öffentlichkeitsarbeit für Mittelständler mit Substanz
Ein Firmenjubiläum erzeugt von sich aus keine Aufmerksamkeit. Nicht bei Journalist:innen, nicht im LinkedIn-Feed, nicht beim Wettbewerb, nicht bei potenziellen Kunden.
Es sei denn, jemand hat eine Geschichte erzählt, die es wert war, gehört zu werden – und dafür gesorgt, dass die richtigen Menschen sie zur richtigen Zeit an den richtigen Stellen finden.
Das ist der Job von PR und Social Media beim Firmenjubiläum.
Jubiläums-PR bezeichnet die strategisch geplante und kanalübergreifende Kommunikationsarbeit, die ein Unternehmen anlässlich eines runden Gründungsjubiläums gegenüber externen Zielgruppen leistet. Sie umfasst klassische Pressearbeit (Pressemitteilungen, Medienkooperationen, Fachbeiträge), digitale Öffentlichkeitsarbeit (Website, SEO, Google-Unternehmensprofil), Social-Media-Kommunikation (insb. LinkedIn für B2B) sowie interne Kommunikation. Ziel ist nicht Reichweite um ihrer selbst willen, sondern qualifizierte Sichtbarkeit bei relevanten Zielgruppen: Kunden, Partner, Talente und Meinungsbildner.
Inhaltsverzeichnis
Das eigentliche Problem: Jubiläums-PR, die nach hinten losgeht
Warum gut gemeinte Kommunikation wirkungslos bleibt
Viele mittelständische Unternehmen begehen beim Jubiläum denselben Kommunikationsfehler: Sie schreiben Pressemitteilungen, die niemand druckt. Sie posten auf LinkedIn, dass sie Jubiläum feiern – und ernten Herzchen von Kolleg:innen und Geschäftsführungsassistenz. Sie schalten Anzeigen in Lokalzeitungen, die ihre Zielgruppe schon seit Jahren nicht mehr liest.
Die Ursache ist immer dieselbe: Die Kommunikation dreht sich um das Unternehmen, nicht um den Nutzen für die Empfänger:innen.
Eine Pressemitteilung, die schreibt „Wir feiern unser 50-jähriges Bestehen“, interessiert keine Redaktion. Eine Geschichte, die erklärt, warum dieses Unternehmen in 50 Jahren fünf Krisen überlebt hat und heute als Marktführer in einem Nischensegment steht, ist eine andere Sache.
Die Reframe-Frage: Was ist der Nachrichtenwert Ihres Jubiläums für jemanden, der Ihr Unternehmen nicht kennt – und warum sollte er es kennen wollen?
Wer diese Frage beantwortet, bevor die erste Zeile kommuniziert wird, kommuniziert wirksamer.
Die drei Kommunikationsziele, die ein Jubiläum gleichzeitig bedienen kann
Und warum Reichweite das schwächste davon ist
Jubiläums-PR verfolgt selten nur ein Ziel – und das ist ihre Stärke, wenn man sie richtig anlegt.
Ziel 1: Positionierung stärken
Ein Jubiläum ist der legitimste Anlass, den ein Unternehmen hat, um öffentlich über seine Geschichte, seine Werte und seine Expertise zu sprechen. Gut eingesetzt, ist es kein Anlass zur Selbstbeweihräucherung, sondern ein Beweis: Wir sind seit [X] Jahren in diesem Markt. Wir haben [X] Krisen überlebt. Wir wissen, worum es geht. Diese Art der Positionierung durch Geschichte ist eine der überzeugendsten – weil sie niemand behauptet, sondern belegt.
Ziel 2: Vertrauen aufbauen und vertiefen
Bestandskunden, Partner und Lieferanten erleben durch Jubiläumskommunikation eine Intensivierung der Beziehung. Sie erhalten Einblicke in eine Geschichte, die sie vielleicht nur in Teilen kannten. Ein persönliches Schreiben, ein Blick hinter die Kulissen auf LinkedIn, eine Einladung zum Festabend – all das sagt: Ihr seid Teil dieser Geschichte.
Ziel 3: Neue Zielgruppen erreichen
Das Jubiläum ist ein Anlass, der auch Aufmerksamkeit von Menschen erzeugen kann, die das Unternehmen bisher nicht kannten. Fachmedien, Lokalredaktionen, Branchenverbände, LinkedIn-Nutzer:innen außerhalb des eigenen Netzwerks – sie alle können durch gute Jubiläumskommunikation erstmals mit der Marke in Kontakt kommen.
Die realistische Gewichtung: Ziel 1 und 2 sind fast immer erreichbar. Ziel 3 hängt stark von der inhaltlichen Qualität und medialen Anknüpfung ab. Wer alle drei gleichzeitig angeht, braucht ein klares Konzept und einen strukturierten Redaktionsplan.
Pressearbeit beim Jubiläum: Was Redaktionen wirklich wollen
Und wie Sie Themen aufsetzen, die gedruckt werden
Eine Pressemitteilung ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Angebot an Redaktionen: Hier ist eine Geschichte, die Ihre Leser interessiert.
Was eine Jubiläums-Pressemitteilung leisten muss:
Einen echten Nachrichtenwert haben. „Wir feiern Jubiläum“ ist kein Nachrichtenwert. „50 Jahre nach der Gründung in einer Paderborner Mietgarage ist das Unternehmen heute Marktführer für [X] in Westfalen“ ist einer.
Zahlen und Fakten liefern. Redaktionen wollen Konkretes: Umsatzentwicklung (wenn vertretbar), Mitarbeiterzahlen damals und heute, Anzahl betreuter Kunden, regionale Einbettung, gesellschaftlicher Impact.
Eine menschliche Geschichte haben. Der Gründer, die Nachfolge, die Krise, die Wendung – eine Person oder ein Ereignis, das die Geschichte greifbar macht.
Ein klares Zitat der Unternehmensführung enthalten. Kein Marketingsprech, sondern eine echte Aussage mit Substanz.
Welche Medien für den Mittelstand relevant sind:
Regionalmedien und Lokalzeitungen: Sie suchen Unternehmensgeschichten aus der Region aktiv. Ein 50-jähriges Jubiläum eines Unternehmens mit 100+ Mitarbeitenden ist für das Regionalpräsidium der IHK und die Lokalredaktion ein echter Anlass.
Branchenfachmedien: Je nach Branche gibt es Fachzeitschriften und Branchenportale, die gezielt über Unternehmensentwicklungen in ihrem Segment berichten. Das ist der wirksamste Kanal für die Neukundengewinnung über PR.
Online-Portale und Branchennewsletter: Pressemitteilungen auf relevanten Portalen (openPR, Presseportal) verbessern zusätzlich die SEO-Sichtbarkeit und erhöhen die Chancen auf einen Google News-Treffer.
Wirtschaftsmedien (IHK-Magazine, Unternehmensverbände): Besonders wertvoll, wenn das Jubiläum mit einer Aussage zur Branchenentwicklung, zum Fachkräftemangel oder zur regionalen Wirtschaft verknüpft ist.
Die häufigste Schwäche: Zu viele Unternehmen versenden eine generische Pressemitteilung an einen nicht segmentierten Verteiler. Professionelle Pressearbeit bedeutet: Für jedes Zielmedium eine eigene Ansprache, die auf die spezifische Leserschaft abgestimmt ist.
→ Zur inhaltlichen Vorbereitung: Storytelling & Unternehmensgeschichte
LinkedIn als Leitkanal der Jubiläumskommunikation im B2B
Was funktioniert, was nicht – und warum Employee Advocacy der stärkste Hebel ist
LinkedIn ist für B2B-Unternehmen der effektivste Social-Media-Kanal beim Firmenjubiläum. Nicht weil die organische Reichweite besonders hoch ist – sie ist es nicht. Sondern weil die Qualität der Kontakte im B2B-LinkedIn-Netzwerk einzigartig ist: Entscheider, Fachkräfte, Partner, Journalisten, potenzielle Kunden.
Was auf LinkedIn wirklich funktioniert:
Serienformate über das Jubiläumsjahr: Statt eines einzelnen Jubiläumspost, der nach 24 Stunden im Feed versunken ist, eine dokumentierte Serie: „50 Jahre, 50 Momente“ – wöchentlich ein historisches Foto oder eine Geschichte aus der Unternehmenshistorie. Das erzeugt Kontinuität, Neugier und Interaktion.
Employee Advocacy: Wenn Mitarbeitende selbst über ihre Erfahrungen mit dem Unternehmen posten – nicht als Werbeaktion, sondern authentisch –, multipliziert sich die Reichweite organisch. Die persönlichen Netzwerke der Mitarbeitenden sind insgesamt oft größer als das Unternehmensprofil. Ein authentischer Post eines langjährigen Mitarbeiters zum Jubiläum erreicht andere – und glaubwürdigere – Menschen als ein Unternehmensbeitrag.
Persönliche Posts der Geschäftsführung: Profile von Führungspersönlichkeiten haben auf LinkedIn typischerweise mehr organische Reichweite als Unternehmensprofile. Ein persönlicher Beitrag der Geschäftsführung – nachdenklich, ehrlich, mit einem echten Rückblick – performt fast immer besser als der entsprechende Unternehmensbeitrag.
Der Jubiläumsfilm als LinkedIn-Asset: Ein gut produzierter Jubiläumsfilm, der auf LinkedIn geteilt wird, ist das leistungsstärkste Einzelformat. Video-Content erzielt auf LinkedIn die höchste organische Reichweite. Ideal: Einen Teaser-Clip vorab veröffentlichen, den Hauptfilm zur Hochphase der Kampagne.
Milestones mit Zahlen und Haltung: „50 Jahre, 3 Generationen, 420 Projekte, 1 Überzeugung“ – kurze, faktisch gestützte Posts mit einer klaren Aussage erzielen mehr Interaktion als lange Texte ohne Kernbotschaft.
Was auf LinkedIn nicht funktioniert:
Reine Jubiläumsankündigungen ohne Story. Aufrufe zum Liken oder Teilen. Generische Dankesbekundungen ohne Inhalt. Stockfotos-Kampagnen ohne echte Menschen. Posts, die nur an das Team gerichtet sind, aber extern wirkungslos bleiben.
Die weiteren Kanäle: Was sinnvoll ist und was überschätzt wird
Website und Jubiläums-Landingpage: Die eigene Website ist der wichtigste digitale Ankerpunkt der Jubiläumskommunikation. Eine dedizierte Jubiläums-Landingpage (z. B. /jubilaeum/) bündelt alle Inhalte, ist SEO-optimierbar und gibt PR-Aktivitäten einen Ziel-Link. Sie sollte die Kernbotschaft, den Jubiläumsfilm, die Festschrift und den Verweis auf den Festabend enthalten.
E-Mail und Newsletter: Der direkteste Weg zu bestehenden Kunden und Partnern. Ein persönliches Jubiläums-Schreiben der Geschäftsführung – nicht als Massenemail, sondern als namentlich adressiertes, inhaltlich substanzielles Mailing – hat eine deutlich höhere Wirkung als Social-Media-Beiträge im Algorithmus-Roulette.
Google-Unternehmensprofil: Beim Jubiläum aktualisieren, einen Jubiläumsbeitrag erstellen und ggf. das Hauptbild mit einem Jubiläumsmotiv versehen. Viele Unternehmen vernachlässigen diesen Kanal vollständig – dabei ist er für lokale und regionale Suchsichtbarkeit relevant.
XING: In B2B-Kontexten im deutschsprachigen Raum nach wie vor relevant – weniger für Content-Verbreitung, aber für Direktkontakte zu Entscheidern in traditionelleren Branchen.
Instagram und Facebook: Für die meisten B2B-Mittelständler von nachrangiger Bedeutung. Sinnvoll, wenn ein Unternehmen dort bereits eine aktive Community hat oder Recruiting-Ziele verfolgt (jüngere Bewerber:innen sind hier erreichbar). Nicht sinnvoll als primärer Jubiläumskanal.
Außenwerbung und Lokalanzeigen: Können im regionalen Kontext Sinn machen – als Ergänzung, nicht als Primärinstrument. Eine ganzseitige Anzeige in der Lokalzeitung erzeugt Aufmerksamkeit bei Bürger:innen und Lieferanten, weniger bei strategischen Entscheidern.
Das Drei-Phasen-Modell der Jubiläumskommunikation
Wann Sie was kommunizieren – und warum der Nachhall entscheidend ist
Jubiläumskommunikation ist keine einmalige Pressemitteilung und kein einzelner LinkedIn-Post. Sie ist eine dramaturgisch strukturierte Kommunikationsstrecke über mehrere Monate.
Phase 1: Ankündigung & Teaserphase (3 bis 6 Monate vor dem Jubiläum)
Ziel: Aufmerksamkeit und Neugier erzeugen, ohne alles preiszugeben.
Maßnahmen: Erstes LinkedIn-Posting mit Ankündigung und Kernbotschaft. Erste PR-Ansprache an Regionalmedien und Fachpresse. Jubiläums-Landingpage online schalten. Teaser-Content auf Social Media. Persönliche Einladungen zum Festabend versenden (mit Jubiläumsdesign).
Phase 2: Hochphase & Festabend (Jubiläumsmonat)
Ziel: Maximale Sichtbarkeit, emotionaler Höhepunkt, Community-Aktivierung.
Maßnahmen: Hauptpressemitteilung mit Nachrichtenwert versenden. Jubiläumsfilm veröffentlichen (Website + LinkedIn). Festabend live kommunizieren (Stories, Posts, Behind-the-scenes). Employee-Advocacy-Aktion: Mitarbeitende posten zum Jubiläum. Festschrift übergeben. Lokale und regionale Berichterstattung aktiv nachfassen.
Phase 3: Nachklangphase (4 bis 8 Wochen nach dem Jubiläum)
Ziel: Die erzeugten Eindrücke festigen, Content verwerten, Beziehungen vertiefen.
Maßnahmen: Nachabend-Film veröffentlichen (LinkedIn, Newsletter). Dankes-Mailing an Gäste und Partner. Medienberichte teilen und kommentieren. Rückblickpost mit Highlights auf LinkedIn. Festschrift digital nachliefern. Follow-up-Calls mit wichtigen Gästen und Partnern.
Die Nachklangphase ist der unterschätzteste Teil. Die meisten Unternehmen kommunizieren intensiv bis zum Festabend – und fallen danach in Stille. Dabei ist der Moment direkt nach dem Jubiläum der beste Zeitpunkt für persönliche Gespräche, Kooperationsanfragen und neue Geschäftsbeziehungen.
→ Zur Gesamtstruktur der Kampagne: Jubiläumskampagne entwickeln
Interne Kommunikation: Der am häufigsten vergessene Kanal
Warum die eigenen Mitarbeitenden Ihre wichtigsten Markenbotschafter sind
Externe Sichtbarkeit beginnt innen.
Mitarbeitende, die nicht wissen, was das Unternehmen kommuniziert, können nicht authentisch darüber sprechen. Mitarbeitende, die keine Hintergründe kennen, teilen keine LinkedIn-Posts. Mitarbeitende, die das Jubiläum als „Veranstaltung der Geschäftsführung“ erleben, identifizieren sich nicht damit.
Was interne Kommunikation beim Jubiläum leisten sollte:
Frühzeitige Information: Was planen wir? Was ist die Botschaft? Was können Mitarbeitende teilen – und wie?
Beteiligung: Wer wird im Jubiläumsfilm interviewt? Wer schreibt einen Beitrag für die Festschrift? Wessen Bilder und Erinnerungen gehen in die Kampagne ein? Wer wird beim Festabend besonders gewürdigt?
Werkzeuge: Vorformulierte LinkedIn-Posts zum optionalen Teilen. Briefing, was das Unternehmen kommuniziert und warum.
Ein Unternehmen, das seine Mitarbeitenden als Jubiläumsbotschafter:innen aktiviert, multipliziert seine kommunikative Reichweite ohne Mediabudget. Das ist die kostengünstigste und gleichzeitig glaubwürdigste Form der Jubiläumskommunikation.
Messbarkeit: Wie Sie den Kommunikationserfolg bewerten
Über den Maßstab, der wirklich zählt
PR-Erfolg ist schlechter messbar als Performance-Marketing – das stimmt. Aber Messbarkeit ist möglich, wenn die Kennzahlen vorab definiert sind.
Mediale Präsenz: Anzahl der Medienberichte, Reichweite der veröffentlichenden Medien, Qualität der Platzierung (Fachpresse vs. Lokalpresse vs. Wirtschaftsmedien).
Digitale Sichtbarkeit: Zugriffe auf die Jubiläums-Landingpage, Verweildauer, neue organische Suchbegriffe durch Jubiläumsthema.
LinkedIn-Performance: Impressions, Kommentare, Shares – nicht Likes. Kommentare und Shares zeigen echtes Engagement, Likes sind ein schlechter Qualitätsindikator.
Direktes Feedback: Wie viele Angebote, Anfragen oder Neukundengespräche entstehen im Jubiläumsjahr? Erwähnen neue Kontakte explizit das Jubiläum als Einstiegspunkt?
Qualitative Rückmeldungen: Was sagen Kunden, Partner und Mitarbeitende über die Kommunikation? Wird das Jubiläum in Gesprächen thematisiert?
Der wichtigste Grundsatz: Nicht Reichweite, sondern Relevanz ist das Ziel. 500 qualifizierte Impressions bei Entscheidern in der Zielbranche sind wertvoller als 50.000 Impressions im falschen Netzwerk.
Typische Fehler in der Jubiläums-PR
Was regelmäßig schiefläuft
Zu spät gestartet. Eine Pressemitteilung, die eine Woche vor dem Jubiläum versendet wird, kommt zu spät für Redaktionsplanung und Printmedien. Fachmedien planen 6 bis 12 Wochen im Voraus. Wer früh plant, hat eine realistische Chance auf Redaktionsgespräche und terminierte Berichte.
Fehlender Nachrichtenwert. Die häufigste Absage-Begründung von Redaktionen: „Wir berichten nicht über Jubiläen von Unternehmen.“ Die Antwort: „Das ist nicht nur ein Jubiläum, das ist eine Geschichte über [konkrete, relevante Entwicklung].“ Wer keinen Nachrichtenwert formulieren kann, muss ihn erst entwickeln.
Ungezielter Verteiler. Eine Pressemitteilung, die an 200 Redaktionen geschickt wird, ist keine Pressearbeit. Es ist Massenmail. Professionelle Pressearbeit bedeutet: 10 bis 20 gezielt ausgewählte Medien, personalisierte Ansprache, echter Kontakt.
Social Media ohne Konzept. LinkedIn-Posts, die spontan entstehen, ohne in eine Dramaturgie eingebettet zu sein, verpuffen. Ein Redaktionsplan mit definierten Formaten, Frequenz und Botschaft für jeden Beitrag ist Voraussetzung für konsistente Kommunikation.
Keine interne Aktivierung. Mitarbeitende als potenzielle Markenbotschafter zu ignorieren ist ein teurer Fehler. Employee Advocacy kostet kein Budget – aber etwas Vorbereitung und Koordination.
Kommunikation hört am Festabend auf. Die Nachklangphase ist die wirkungsvollste Phase der Jubiläumskommunikation. Wer sie nicht plant, lässt die größten Konversions-Chancen liegen.
Ihre Checkliste: PR und Social Media beim Firmenjubiläum
Strategie & Planung:
- Kommunikationsziele definiert (Positionierung / Vertrauen / Neureichweite)
- Zielmedien recherchiert und Verteiler aufgebaut
- Drei-Phasen-Zeitplan (Teaser / Hochphase / Nachklang) erstellt
- Interne Kommunikation und Employee Advocacy geplant
- Redaktionsplan für Social Media (LinkedIn) mit Formaten und Frequenz entwickelt
Pressearbeit:
- Nachrichtenwert formuliert
- Pressemitteilung(en) geschrieben und durch Voransprache vorbereitet
- Journalistenkontakte persönlich angesprochen (nicht nur E-Mail)
- Jubiläums-Landingpage auf der Website live
- Google-Unternehmensprofil aktualisiert
Social Media:
- LinkedIn-Serienformat entwickelt und vorproduziert
- Persönliche Beiträge der Geschäftsführung vorbereitet
- Mitarbeitende gebrieft und mit Tools ausgestattet
- Jubiläumsfilm als LinkedIn-Asset eingeplant
- Monitoring und Reaktionszeiten geklärt
Nachklang:
- Dankes-Mailing an Gäste geplant
- Medienberichte systematisch gesammelt und geteilt
- Nachabend-Film produziert und veröffentlicht
- Follow-up-Gespräche mit wichtigen Gästen und Partnern terminiert
Was SILBERWEISS in Ihre Jubiläumskommunikation einbringt
Strategie, Content und Umsetzung aus einer Hand
Wirkungsvolle Jubiläumskommunikation entsteht nicht durch mehr Kanäle, sondern durch klarere Botschaften und bessere Geschichten.
SILBERWEISS entwickelt die PR- und Social-Media-Strategie für Ihr Jubiläum – von der Nachrichtenwert-Analyse über den Redaktionsplan bis zur Erstellung von Pressemitteilungen, LinkedIn-Content und E-Mail-Kommunikation. Die Abstimmung mit allen anderen Jubiläumsmaßnahmen – Kampagne, Film, Festschrift, Design – ist dabei selbstverständlich.
Das Ergebnis: Eine Kommunikation, die nicht mit dem Festabend aufhört – sondern dort erst ihre volle Wirkung entfaltet.
→ Weiterführende Inhalte:
- Jubiläumskampagne entwickeln
- Jubiläumsfilm & Video
- Festschrift & Jubiläumsmagazin
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