Marta-Herford
1. Juni 2016

Grün stört – im Fokus einer Farbe

Grün ist eine Farbe mit Geschichte. Auf der einen Seite steht grün für Frühling, Wachsen, Werden und Leben. Grüne Ampeln fordern zum Gehen auf, die grüne Welle beschert freie Fahrt. Auf der anderen Seite gibt es das berüchtigte „Giftgrün“. Die Bezeichnung „Giftgrün“ geht auf gesundheitsschädliche Stoffe in den frühen Farben zurück. Lange Zeit hielt sich hartnäckig das Gerücht, das Napoleon Bonaparte an seinen mit der giftigen Farbe „Schweinfurter Grün“ versetzten Tapeten gestorben sein soll. 

Auch die Redewendung „grün vor Neid werden“, rückt die Farbe in ein eher ungünstiges Licht. Andererseits ist Grün die Farbe der Hoffnung. Und wer noch ganz „grün hinter den Ohren ist“, ist jung, unerfahren und erledigt eine Aufgabe zum ersten Mal. 

Grün ist also die Mutter als Symbolfarben. Symbol für Hoffnung und Heilung oder Neid und Gift. Zeit, die unterschiedlichen Facetten der Farben zu ergründen. Das Museum Marta Herford widmet der Farbe aktuell eine Ausstellung. „Grün stört – im Fokus einer Farbe“ vom 22.05-14.08.2016 zeigt das Marta in Herford rund 35 Exponate aus Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, Video und Zeichnung. 

Mehr Infos unter:  marta-herford.de

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