Logo-Design

Logo-Design

Was bedeutet Logo-Design?

Ein Logo ist kein willkürliches Zufallselement, sondern Ergebnis strategischer Überlegungen. Im Idealfall kommuniziert ein Logo die DNA bzw. den Markenkern eines Unternehmens oder einer Veranstaltung. Immer mehr Unternehmen setzen auch auf die Strahlkraft von Jubiläumslogos. Logo-Design bedeutet sich im Vorfeld Gedanken zum machen.

Beispiele rein:  50 Jahre Le Mans, Jubiläumslogo Woelke IT, Jubiläumslogo ADU

50 Jahre Le Mans und Paderborn – Logo
25 Jahre ADU Paderborn – Jubiläumslogo
25 Jahre woelke it – Jubiläumslogo

Was bewirkt Logo-Design?

Logo-Design verankert eine Marke im Gedächtnis der Zielgruppe und steht bei großen Unternehmen für sich. Wie zum Beispiel der springende Puma oder der angebissene Apfel. Auch ohne Unternehmensname weckt das Logo gleich Assoziationen in der Vorstellungswelt des Rezipienten.

Beispiel – Hoher Dom zu Paderborn

Das Logo zum Hohen Dom zu Paderborn spiegelt in der Farbwelt und in der grafischen Darstellung zentrale Elemente des katholischen Glaubens und der sakralen Architektur wider.

Hoher Dom zu Paderborn – Logo

Wo liegt die Abgrenzung zum Corporate-Design?

Das Logo ist ein zentraler Bestandteil des Corporate-Designs. Das Corporate-Design bezieht sich auf das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens. Dazu gehören alle Faktoren wie Internetseiten, Visitenkarten, Fahrzeugbeklebung, Verpackungen,  usw.

Welche Logotypen gibt es?

Im Logo-Design gibt es viele Facetten und Varianten. In unserer Aufzählung sind die populärsten Typen vertreten.

Logo-Design mit abstrakten Elementen

Viele Unternehmen arbeiten mit geometrischen Formen in ihrem Logo. Abstrakte Elemente bilden einen visuellen Gedächtnisanker, weil Menschen in Bildern denken. Bekannte Beispiele sind das blaue Quadrat der Deutschen Bank oder die drei Streifen von Adidas.

Logo PbS

Das Logo der PbS plus Consulting GmbH ist eine Sonderform des Logos mit abstrakten Elementen, weil das Pluszeichen sich auf den Namen bezieht.

PBS Pekala & Partner – Logo

Die Zeichenmarke

Wie die Wortmarke setzen auch Zeichenmarken auf eine aussagekräftige Typografie.

Zeichenmarken bestehen aus oft aus den Initialen der Unternehmensgründer. Ein berühmtes Beispiel sind die zwei ineinander geschlungenen Cs von Coco Chanel.

Beispiel BeccaLoreen

BeccaLoreen Beauty & Bride ist das Paderborner Fachgeschäft für Brautkleider und Abendmode. Aus dem B und L haben wir eine Zeichenmarke kreiert. Das B verweist durch die Herzform auf das ultimative Hochzeitsymbol: Das Herz für die Liebe.

BeccaLoreen – Logo

Die Wortmarke

Die Wortmarke gehört zu den populären Logotypen für Unternehmen mit einer langen Geschichte. Wie der Name impliziert, steht dabei ein Wort, meist der Name des Unternehmens für sich. Wie zum „Coca-Cola“ oder „Miele“. Elemente wie Farbe und Schrift sind so populär, das selbst der Name ausgetauscht werden kann ohne das der Wiedererkennungswert verloren geht. So geschehen als „Coca-Cola“ auf den Flaschen den Namen durch Vornamen und Urlaubsländer in der charakteristischen Hausschrift ersetzte. Essenziell für Zeichenmarken ist eine sorgfältig Typografie und der Abstand zwischen den Buchstaben.

Maskottchen

Maskottchen sind Key-Visuals, also ein Schüsselbild für ein Unternehmen oder eine Kampagne eines Unternehmens. Bekannt sind Maskottchen aus dem Sport, wie zum  Teufel Luzi Fair der Paderborn Baskets.

Die Bildmarke

Der angebissene Apfel ist die Bildmarke, die zurzeit wohl die höchste Strahlkraft besitzt. Die Menschen denken nicht an Obst, sondern an innovative Produkte, wenn ihnen der Apfel begegnet. Die Bildmarke ist ein eigenständiges Symbol für ein Unternehmen wie die Shell-Muschel oder der Mercedes-Stern. Die Logos stehen für sich selbst und benötigen keine erklärenden Worte

Beispiel Amadeus & Luisa

Theaterpädagogin Luisa Roensch bietet mit ihrer Klappmaulpuppe Amadeus Workshops im Figurenspiel für Lehrer, Erzieher und Interessierte an. Einen hohen Wiedererkennungswert besitzt die Grafik der Puppe Amadeus. Auch ohne Erklärung erkennt der Rezipient, das es sich bei der Abbildung um eine Puppe handelt.

Amadeus & Luisa – Logo

Die Wortbildmarke

Die Wortbildmarke verbindet beide Logoarten miteinander. Insbesondere viele mittelständische Unternehmen nutzen die Wortbildmarke für ihr Logo-Design. Die Kombination aus Name, Claim und einem visuellen Symbol ist eine Grundlage für einen hohen Wiedererkennungswert.

Beispiel Garage 33

Das Logo Garage 33 erklärt mit dem Zusatz „Freiraum für Gründer und Unternehmer“ das Wesen der Garage 33 als Co-Working-Space mit Mehrwert.

garage33 – Logo

Ist Logo-Design eine Frage des persönlichen Geschmacks?

Nein, Logo-Design hat im Prinzip nichts mit dem persönlichen Geschmack zu tun. Schließlich soll das Logo die Zielgruppe ansprechen und erreichen. Symbole und Farben sind im kollektiven Gedächtnis unter bestimmten Gesichtspunkten abgespeichert. Eine runde Form symbolisiert zum Beispiel einen Kreislauf, die Farbe Rot besitzt eine starke Signalwirkung usw. Logo Designer visualisieren Vorstellungen und Wünsche, die ein Logo ausdrücken soll.

Warum die Zielgruppe für das Logo-Design ausschlaggebend ist.

Das Logo ist oft der erste visuelle Kontakt und vermittelt einen ersten Eindruck. Dieser wird nicht auf der Verstandesebene, sondern eher auf der Gefühlsebene wahrgenommen. Deswegen spielen Farben und Formen beim Logo-Design so eine große Rolle. Die Zielgruppe nimmt das Logo im Alltag wahr. Zum Beispiel beim Shopping die Modelabels, im Supermarkt  buhlen Verpackungen um Aufmerksamkeit oder  beim Surfen im Internet.

Welche Rolle spielen Unternehmenswerte für das Logo Design?

Im Idealfall visualisiert das Logo die Werte eines Unternehmens. Zum Beispiel transportieren Farben bestimmte Ausssagen. Grün steht zum Beispiel für Nachhaltigkeit. Das Logo ist die DNA eines Unternehmens und schenkt Orientierung. Es schafft eine Identität, weil sich ein Unternehmen unter einem Logo sammelt und ist für die Führungsetage, Kollegen, Mitarbeitern und Kunden der kleinste gemeinsame Nenner.

Beispiel – Jubiläumslogo A.V.E

Das Jubiläumslogo in grün steht für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Grüne Icons illustrieren die verschiedenen Leistungsbereiche des A.V.E.

A.V.E – Jubiläumslogo

Lohnt sich ein Blick auf die visuellen Gepflogenheiten der Branche?

Ein Blick auf den Wettbewerb ist immer lehrreich. Gibt es typische Elemente oder Farben, die im Logo-Design der jeweiligen Branche immer wieder auftauchen? Ein Beispiel ist das „Blitzeblank-Sternchen“ für die Reinigungsbranche und die Primärfarben Rot, Blau und Gelb für das Malerhandwerk. Solche Standards können im Logo-Design adaptiert oder durchbrochen werden, um es auf den ersten Blick von den Marktbegleitern abzuheben.

Ein Logo für immer? Oder ist Logo-Design ein fortlaufender Prozess?

Logo-Design ist ein fortwährender Prozess. Insbesondere große Unternehmen lassen Ihr Logo stets an aktuelle Sehgewohnheiten anpassen ohne den Wiedererkennungswert zu verlieren. Tipp: Beim Nachbestellen von Visitenkarten oder Briefpapier immer einen kritischen Blick auf das eigene Logo werfen. Wirkt das Logo „etwas in die Jahre“ gekommen hilft eine „Frischzellenkur“ beim Logo Designer.