Typografie – leicht zu lesen und gut zu erkennen?

Warum Sie sich jetzt über Ihre Hausschrift Gedanken machen sollten.

Was nutzt kreatives Bekleben Ihrer Bulliflotte, wenn die Bilder Interesse wecken aber Ihre Adresse schwer zu entziffern ist? Sind die Leuchtbuchstaben über Ihrem Ladengeschäft auf den ersten Blick gut zu erkennen? Auch bei Regen und vom Bürgersteig gegenüber? Das Geheimnis einer clever gewählten Schrift ist die Frage, ob sie gut zu lesen ist.

Täglich haben wir sie vor Augen, die DIN 1451. Straßenschilder, Ortseingangstafeln – wie die gelben Schilder offiziell heißen – oder Hinweise sind in einer Norm-Schrift verfasst. Jetzt gibt es eine neue DIN-Norm, um die Schrift noch leserlicher zu gestalten. Damit auch bei Regen, Nebel oder Nacht die Schilder ihren Zweck erfüllen: auf einen Blick Informationen erfassen.

Neue Leitlinien zur Schriftwahl für Werber, Grafiker und Designer

Achtung Spoiler, jetzt wird es wieder etwas schwerfällig: Die DIN 1451 hat jetzt ein Update erhalten. Die DIN 1451-1 „Schriften – Serifenlose Linear-Antiqua – Teil 1 Allgemeines“ dient als Grundlage für Werber, Designer und Gestalter. Damit Plakate, Internetseiten, Flyer gut zu lesen sind. Das Deutsche Institut für Normung hat seinen Sitz in Berlin.

Kleines Schriften-Einmaleins: Wie Sie die geheime Kraft der Typografie entfalten.

Was ist eine Hausschrift?
Eine Hausschrift ist die Schrift, die Unternehmen für sämtliche Werbeauftritte verwenden. Unternehmen wie Coca-Cola lassen sich extra Schriften entwerfen.

Was muss ich bei der Wahl beachten?
Jede Schriftart besitzt einen eigenen Charakter, die auf den Betrachter wirkt. Die Typografie beeinflusst uns, weil sie Emotionen und Assoziationen weckt. Manche Schriften sprühen vor Dynamik, andere wirken bodenständig und solide.

Passt die gewählte Schrift zu meinem Unternehmen?
Die Wahl der Typografie vermittelt den ersten Eindruck. Dabei kommt es auf das Zusammenspiel von Schrift und Unternehmensart an. Ein Zuckerbäcker kann ruhig eine verspielte verschnörkelte Schrift wählen, die aussieht wie mit dem Spritzbeutel hingegossen. Ein Autor kann auch eine Schrift wählen, die an eine Handschrift erinnert. Solche Schriftarten passen in der Regel nicht zu einem Tischler oder einem Metallschneider. Da wirken klare schnörkellose Schriften aussagekräftiger, die massiv wirken.

Die goldene Regel für eine clevere Schriftwahl
Lassen Sie sich von Grafik-Designern beraten. Mit SILBERWEISS einfach die Schrift finden, die Ihre Firma auf den ersten Blick widerspiegelt. Profitipp: Immer mehr Unternehmer nehmen sich ein Beispiel an großen Firmen. Und lassen ihr Logo samt Schrift stetig an aktuelle Sehgewohnheiten anpassen. Ohne auf den Wiedererkennungswert zu verzichten.